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Kontext & eigene Dokumente
Manchmal möchtest du, dass die KI auf deine eigenen Inhalte zugreift – etwa ein Schulprogramm, Elternbrief oder Konzeptpapier. In der Workshop-Umgebung eduInfra KI – in der Regel auch in dem KI-Tool deiner Schule – kannst du diese Texte in den Chat einfügen oder als Dokumente hochladen. Dann kann die KI darauf Bezug nehmen, z. B.:
„Fasse dieses Konzept in drei kurzen Sätzen zusammen – für eine Präsentation beim Kollegium.“
oder
„Schreibe aus diesem Leitfaden eine leicht verständliche Info für Eltern.“
💡 Wichtig:
Verwende für öffentliche KI-Systeme nur Dokumente ohne personenbezogene Daten. Prüfe bei für die Schule bereitgestellten KI-Systemen, ob eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten zulässig ist.
❗️Wenn du unsicher bist, anonymisiere Namen oder sensible Details vorab.
Tipps für erfolgreiches Prompten
Hier kommen die Best-Practice-Tipps, die dir garantiert Zeit sparen:
- Sprich natürlich: Du musst keine Programmiersprache können. Schreibe einfach so, wie du mit einem Menschen reden würdest.
- Fang mit einem klaren Ziel an: Sag der KI, wofür du das Ergebnis brauchst („Ich bereite ein Teamtreffen vor…“).
- Korrigiere oder verfeinere: Wenn das Ergebnis nicht passt, sag einfach: „Kürzer bitte.“ – „Etwas freundlicher.“ – „Füge ein Beispiel hinzu.“ KI ist kein beleidigter Kollege, sie liebt Feedback. 😄
- Beispiel zeigen: Wenn du ein gutes Beispieltextstück hast, füge es hinzu und sag: „Schreib den neuen Text in diesem Stil.“
- Nachfragen nutzen: Die KI darf dich ruhig „nachfragen“ lassen – das ist kein Fehler, sondern ein Zeichen, dass sie dich ernst nimmt.
- Speichere gute Prompts: Wenn du merkst „Das funktioniert super!“, notiere es. So baust du dir mit der Zeit dein eigenes „KI-Repertoire“ auf.
Übung: Sofort ausprobieren
👉 Öffne jetzt eduinfra KI – oder das KI-Tool deiner Schule – und teste diesen Prompt:
Du bist meine Unterrichtsassistentin. Erstelle einen 45-minütigen Unterrichtsplan für das Thema Mülltrennung im Sachunterricht (3. Klasse).
Enthalten sein sollen: ein kurzer Einstieg, eine Gruppenaktivität und eine Reflexionsfrage am Ende.
Bitte in Stichpunkten.
Schau dir das Ergebnis an und verändere den Prompt, z. B.:
„Mach den Einstieg spielerischer.“
oder
„Füge am Ende einen Vorschlag für eine Hausaufgabe hinzu.“
So lernst du, wie sich kleine Änderungen im Prompt stark auf das Ergebnis auswirken – und du bekommst schnell Routine im Arbeiten mit KI.
Fazit: KI versteht dich so gut, wie du erklärst
KI ist kein Hellseher. Aber wenn du ihr klare, konkrete und kontextreiche Aufträge gibst, ist sie ein erstaunlich hilfreiches Werkzeug.
KI kann:
- Formulierungen erleichtern
- Ideen liefern
- Texte ordnen und zusammenfassen
- dich bei Routineaufgaben entlasten
Und das Beste: Sie wird nie müde, fragt nicht nach Pausen und freut sich über jede neue Aufgabe. 😉
